Für mehr Unabhängigkeit
Solarmodul für Wohnmobile
Für wen eignet sich ein Solarmodul?
Als Alternative zur festen Montage auf dem Dach des Wohnmobils kann auch ein mobiles Solarmodul genügend Energie liefern um Sie Ortsunabhängig zu machen.
- Einfache Handhabung
- Platzsparend
- Geringe Anschaffungskosten
- Komplettpaket für Einsteiger

Solarmodule fürs Wohnmobil
Generell rate ich von einer festen Montage auf dem Dach des Wohnmobils ab, da die Panels leicht durch herausragende Äste, Hagel oder Schneelast beschädigt werden können. Ein faltbares, mobiles Solarmodul ist im Vergleich extrem leicht und flach. Das macht es für fast jeden Camper zur optimalen Backuplösung.
Mit einem faltbaren Solarmodul kann das Wohnmobil auch im Schatten abgestellt werden und nur das Solarpanel wird in der Sonne ausgelegt. Außerdem nehmen faltbare Module kaum Platz in Anspruch und sind sehr leicht und kosten günstig.
Das mobile Solarmodul darf in keinem WoMo als Backup Energiequelle fehlen.
Faltbares Solarmodul
Faltbare Solarmodule gibt es in verschiedenen Ausführungen. Achten Sie beim Kauf in jedem Fall auf ein 12V Modul, da Sie bei genauso üblichen 220V Geräten zusätzlich einen Wechselrichter benötigen.
Der Aufbau geht hierbei superschnell und einfach von der Hand und kann nicht wirklich negativ gewertet werden, dafür spart man sich viel ärger und hat einen treuen Begleiter, um zwischendurch vollzuladen (wenn die Sonne mitspielt) und danach wieder zu verstauen. Auch könnte es dem einen oder anderen gefallen sein Wohnmobil im Schatten abzustellen und nur das mobile Solarmodul in die Sonne zu legen, wenn die Batterien geladen werden sollen.
Häufig lohnt sich ein komplettes Starterset, in dem alles inkludiert ist, wie etwa die Solargeneratoren von Jackery. Hier sind nur die Batterien verhältnismäßig teuer, dafür haben sie allerdings auch viele nützliche Anschlüsse wie etwa USB/c.

Wann ist ein Solarmodul sinnvoll, wann eine zweite Batterie?
Bei der Solaranlage hast Du den Vorteil, dass Deine WoMo-Batterien immer geladen werden können, wenn die Sonne scheint. So banal, so tückisch. Wenn Du eine Woche Regen hast, wenn Du im Winter fährst, wenn Du gerne in die skandinavischen Länder fährst, nutzt Dir Solar nur bedingt. Der Strom reicht nicht aus, um die Batterie vollzuladen. In diesen Fällen ist eine zweite Aufbaubatterie die bessere Investition, wenn Du bei geringem bis mittlerem Strombedarf 2–3 Tage autark sein willst und dann wieder längere Strecken fährst.
Solltest Du bereits eine zweite Batterie haben, kann auch ein Ladebooster eine passende Lösung sein. Dieser kann die Batterie während der Fahrt voll laden (nur die Lichtmaschine schafft dies nicht).
Nutzung eines Solarmoduls
Du brauchst Batterieklemmen und Kabel, um die Batterien zu verbinden, falls du mehrere Versorgerbatterien parallel laden möchtest. Kurze Kabel sind beim Kauf eines Solarmoduls in der Regel mit dabei. Wichtig beim Laden mit Solarzellen ist es auf kurze Kabel zu setzen, da ein längeres Kabel zu Energieverlust führt. Zusätzlich zum Solarmodul benötigen Sie einen Laderegler, der die Stromzufuhr in die Versorgungsbatterie übernimmt. Denn deine Batterien müssen mit einer bestimmten Spannung geladen werden (je nach Technologie). Ohne Laderegler riskierst du ein Überhitzen der Batterie und somit einen Zellenschluss.
Das Solarmodul sollte zuerst angeschlossen und danach aufgeklappt werden. Es darf kein Strom während des Anschließens fließen.
